Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Lütjensee
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Die Idee des Weltgebetstags

Ein Gebet wandert über 24 Stunden lang um den Erdball … und verbindet Frauen in mehr als 150 Ländern der Welt miteinanden

Über Konfessions- und Ländergrenzen hinweg engagieren sich christliche Frauen in der Bewegung des Weltgebetstags. Gemeinsam beten und handeln sie dafür, dass Frauen und Mädchen überall auf der Welt in Frieden, Gerechtigkeit und Würde leben können. So wurde der Weltgebetstag in den letzten 130 Jahren zur größten Basisbewegung christlicher Frauen. 

Über Grenzen hinweg …

Immer am ersten Freitag im März beschäftigt sich der Weltgebetstag mit der Lebenssituation von Frauen eines anderen Landes. Christliche Frauen, z. B. aus Ägypten, Kuba, Malaysia oder Slowenien wählen Texte, Gebete und Lieder aus. Diese werden dann in weltweiten Gottesdiensten auf 88 Sprachen in 108 Ländern (2018) gefeiert.

Alle sind eingeladen!

In Gemeinden vor Ort werden diese Gottesdienste gemeinsam vorbereitet von Frauen unterschiedlicher christlicher Konfessionen. Allein in Deutschland besuchen Jahr für Jahr rund eine Million Frauen, Männer, Kinder und Jugendliche die Gottesdienste und Veranstaltungen rund um den Weltgebetstag.



WELTGEBETSTAG 2021 Worauf bauen wir?

Vanuatu liegt weit draußen im Pazifik. Es besteht aus 83 Inseln. Viele sind vom steigenden Meeresspiegel bedroht. Die Korallenriffe vor der Küste bleichen, die Zyklone, die dort saisonal auftreten, werden heftiger, an den Stränden wird Plastikmüll aus dem Meer angeschwemmt. Das Gleichnis vom Hausbau auf festem Grund (Mt 7, 24-27) steht im Mittelpunkt des Gottesdienstes. Das wirkt auf den ersten Blick verblüffend in diesem Land, wo der vulkanische Untergrund sich sowieso ständig bewegt – und wo die Stürme nun wahrhaftig nicht aufgrund des Lebensstils der Ni-Vanuatu heftiger werden. Das Gleichnis hält uns hier in der „westlichen Welt“ den Spiegel vor – den Frauen dort gleichsam in den Mund gelegt, die uns fragen: Worauf baut ihr? Wie könnt ihr nachhaltiger leben? Was seid ihr bereit, in eurem Leben zu ändern, damit wir leben können?

Videoquelle https://www.youtube.com/watch?v=ZDrh39eK9EQ | Land und Leute Teil 1



Steh auf und geh!

Grafiken Quelle www.weltgebetstag.de

KOLLEKTE

Die Kollekte am Info-Nachmittag betrug 165,- Euro. Die Kollekte im Gottesdienst betrug 343,10 Euro. Herzlichen Dank dafür!



mehr erfahren ...

ZUM WELTGEBETSTAG 2020 aus Simbabwe

Liebe Gemeinde,

ein Heilungswunder haben die Frauen aus Simbabwe in den Mittelpunkt ihres Gottesdienstes gestellt. Lasst uns den Text noch einmal etwas genauer anschauen. Ein Mann hatte 38 Jahre lang auf einer Matte gelegen, nicht zu Hause etwa bei seiner Familie, sondern in einer Säulenhalle bei einem Teich mit Namen Betesda. Von diesem Teich hieß es, dass das Wasser heilende Kräfte hätte, sobald sich Wellen in ihm erhoben. Viele Kranke lagen dort, doch nur wer nach der Unruhe des Wassers als Erster hineinstieg, wurde gesund. Als Jesus den Mann anspricht, erklärt dieser, er habe keinen Menschen, der ihn rechtzeitig zum Wasser tragen könnte. Er ist also ganz auf sich gestellt, ist einsam und hat vielleicht schon lange resigniert. Wir wissen nicht genau, welche Krankheit er hatte. Woher rührte seine Bewegungsunfähigkeit? Es könnte eine physische Lähmung sein, es könnte auch eine tiefe Depression gewesen sein, die dazu geführt hat, dass er auf seiner Matte liegen geblieben war. Hoffnung auf Heilung hatte er vermutlich kaum noch. Da stellt Jesus ihm die Frage: „Willst du gesund werden?“ Er antwortet nicht „Ja“ oder „Das ist mein größter Wunsch“ oder ähnliches. Er sagt: ... weiterlesen




um

Foto HR | WGT 2020 Frauen aus der Gemeinde gestalteten den Weltgebetstag

Text zum WGT 2020 zum Nachlesen anklicken


Schülerinnen und Schüler der Grundschule Lütjensee malten 2018 Bilder zur Schöpfungsgeschichte

Ruf aus Surinam 2018

In Zeiten des Klimawandels und des unbedachten Umgangs mit Ressourcen hören wir noch den Ruf aus Surinam

„Gottes Schöpfung ist sehr gut.“

Einige Zeilen aus der Rede „Wir sind ein Teil der Erde“, die dem Indianerhäuptling Seattle zugeschrieben wird. Er hat bei Verhandlungen mit dem amerikanischen Präsidenten 1855 seine Lebenseinstellung so ausgedrückt:

„Meine Worte sind wie die Sterne, sie gehen nicht unter. Jeder Teil dieser Erde ist meinem Volk heilig, jede glitzernde Tannennadel, jeder sandige Strand, jeder Nebel in den dunklen Wäldern, jede Lichtung, jedes summende Insekt ist heilig in den Gedanken und Erfahrungen meines Volkes. … Wir sind ein Teil der Erde, und sie ist ein Teil von uns. Die duftenden Blumen sind unsere Schwestern, die Rehe, das Pferd, der große Adler sind unsere Brüder. Die felsigen Höhen, die saftigen Wiesen, die Körperwärme des Ponys – und des Menschen – sie alle gehören zur gleichen Familie. … Lehrt eure Kinder, was wir unsere Kinder lehren: Die Erde ist unsere Mutter. Sie gehört nicht den Menschen, sondern der Mensch gehört zur Erde. Alles ist miteinander verbunden.“



Beim Weltgebetstag 2017 in der Tymmo-Kirche ...

bekam eine Reporterin drei "philippinische Frauen" vors Mikrofon und die schilderten freimütig ihre Lebensverhältnisse und dokumentierten damit, dass es in ihrem Land alles andere als fair zugeht.
Es wurde klar, wie wichtig das Engagement der zahlreichen internationalen Hilfsorganisationen ist, die mit gezielten Projekten und Aktionen der armen Bevölkerung zur Seite stehen. Die Kollekte in unserem Gottesdienst betrug 271,- Euro.